Team Grün Elzach, Schneckenbefall

Was unscheinbar und kaum merklich beginnt, entwickelt sich bald zu einer kriechenden Herausforderung, sowohl für die Pflanzung, als auch für den Wohlfühlfaktor im heimischen Garten. Ein Schneckenbefall kostet sowohl Nerven, als auch Geld. Damit Sie den Weichtieren den Einzug in Ihre private Oase möglichst erschweren und anwesenden Störenfrieden effektiv zuleibe rücken können, haben wir heute ein paar Tipps für Sie! - Und alles ohne den Einsatz von Chemie in Ihrem Garten.

 

 

1. Machen Sie es ihnen so schwer wie möglich, Ihren Garten zu erreichen!

Stellen Sie "Schneckenzäune" in Form von Beeteinfassungen auf. Das sind beispielsweise scharfkantige Bleche, die meist im oberen Bereich gebogen sind, damit die Schnecken nicht über den Rand kriechen können. Dadurch erschweren Sie ihnen schon einmal den Zugang.

 

2. Sammeln Sie vorhandene Schnecken ein!

Besonders gerne verstecken sich die Weichtiere in Hohlräumen, die mit pflanzlichen Resten gefüllt sind. Dabei kann es sich um zusammengerollte Blätter von großlaubigen Stauden handeln, aber auch hohle Bretter werden gerne als Versteck genutzt. Gerade, wenn Ihr Garten einen starken Befall aufweist, sollten Sie solche Stellen kontrollieren.

 

3. Machen Sie Ihren Garten attraktiv für die natürlichen Feinde der Schnecke!

Igel und Amseln, aber auch Spitzmäuse, einige Eidechsenarten und viele andere Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere haben die Weichtiere zum Fressen gerne. Insbesondere die besonders für den Blattfraß verantwortliche Nacktschnecke ist als Mahlzeit sehr beliebt. Und das Gute ist - viele dieser natürlichen Schneckenjäger kommen von ganz alleine zu Ihnen in den Garten, wenn Sie ihnen den nötigen Lebensraum lassen. Hecken als Bruträume für Vögel, sonnenbeschienene Steine für Eidechsen und der herbstliche Laubhaufen für den Igel gilt es also zu erhalten und zu pflegen. Die tierischen Gehilfen nehmen Ihnen viel Arbeit ab.

 

4. Machen Sie es den Schnecken so ungemütlich wie möglich!

Schnecken mögen feuchten Boden. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Boden, zum Beispiel durch Offenhaltung, möglichst trocken bleibt. Bedecken Sie ihn nicht oder wenn dann nur mit sehr wenig Mulch. Diverse Utensilien, wie Sägemehl oder Kaffeesatz, machen den Boden für Schnecken noch unangenehmer, denn sie bevorzugen glatte Oberflächen. Diese Mittel müssen nach einem Regenschauer wieder neu ausgebracht werden.

 

5. Vermeiden Sie Monokulturen!

Mischen Sie die Pflanzung in Ihrem Garten wild durch. Pflanzen Sie schneckenunempfindliche Gemüsesorten zu widerstandsfähigen Zierpflanzen. Sorgen Sie auch dafür, dass nicht nur Pflanzen eines bestimmten Alters vertreten sind. Diese Abwechslung sorgt bei den Schnecken für ein regelrechtes Desinteresse.

 

6. Wässern Sie ihren Garten nicht am Abend!

Das Gießwasser sorgt für vermehrte Taubildung über Nacht. Dieser sorgt dafür, dass der Boden nicht zügig genug abtrocknen kann. Gießen Sie also lieber am Morgen, damit das Wasser schnell versickern und verdunsten kann.

 

Wichtig zu unterscheiden. Die große Weinbergschnecke, welche sich ebenfalls ab und an in hiesigen Gärten findet, ist kein Unruhestifter. Sie frisst sogar die Eier der Nacktschnecken und steht Ihnen somit als Nützling helfend zur Seite. Und sie steht sogar unter Naturschutz.

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