TEAM GRÜN Elzach- Tipps für den Rasenbau

Rasenflächen sind ohne Zweifel ein wichtiges Gestaltungselement in allen Gärten. Ohne das flächige Grün würde einfach etwas fehlen. Bei der Herstellung von Rasenflächen gilt es allerdings einige Regeln zu befolgen. Ansonsten wird aus dem erhofften grünen Meer bald ein trostloser Anblick.

 

 

Schon bei der Grundlage für einen gesunden Rasen kann man einige Fehler machen. Der Boden ist enorm wichtig und seine Beschaffenheit- daher ein unbedingt zu beachtender Faktor beim Rasenbau. Gegebenenfalls muss der Boden verbessert oder gar ausgetauscht werden um für den idealen Rasenstandort zu funktionieren. Die Grasarten, welche in den Regelsaatgutmischungen für Rasen enthalten sind mögen es in der Regel eher luftig und nicht zu feucht. Ist der Untergrund zu feucht, so kann es schnell passieren, dass der Rasen von Moos überwuchert wird. Um die Durchlässigkeit zu gewährleisten sollte man dem vorhandenen Substrat noch etwas Sand beigeben. Dabei ist zu beachten, dass der Boden dadurch nicht nur Wasser sondern auch Nährstoffe nicht mehr so gut halten kann wie vorher. Daher sollten künftig mehr Dünger- und Wassergaben erfolgen als bisher. Wer plant seine Rasenfläche intensiv zu nutzen, der sollte einen geringen Anteil an Steinsplit in der Korngröße von drei bis fünf Millimeter in Betracht ziehen. Dadurch erhöht sich die Belastbarkeit deutlich. Diese so vorbereitete Bodenschicht sollte etwa 20 Zentimeter stark eingebaut werden.

 

Der Boden sollte vor der Einsaat noch bearbeitet werden. Um eine schöne, ebene Rasenfläche zu erhalten sollte der Boden mittels einer Harke oder eines Rechens gerade gezogen werden und dann mit einer Walze so gut angewalzt werden, dass er sich später nicht mehr setzt.

 

Unterschiedliche Standorte und Anforderungen an die Rasenfläche erfordern unterschiedliche Regelsaatgutmischungen. „Landschaftsrasen“, „Zierrasen“, „Sportrasen“ und einige zusätzliche Bezeichnungen finden sich auf den Aufdrucken. Wer einen optisch ansprechenden und zudem relativ widerstandsfähigen Rasen erzeugen möchte, der sollte zu der Regelsaatgutmischung 2.3 mit der Bezeichnung „Gebrauchsrasen-Spielrasen“ greifen.

 

Bei der Ansaat ist darauf zu achten, dass das Saatgut möglichst gleichmäßig ausgebracht wird. Die optimalen Zeitpunkte für eine Aussaat liegen zwischen Mitte April bis Mitte Juni und zwischen August bis Mitte September. Da sind die Temperaturen für die keimenden Gräser meist optimal. Sprießt die Saat, so muss der Boden feucht gehalten werden, bis das Wurzelwerk ausgebildet ist.

 

Eine direktere Wirkung und eine schnellere Nutzbarkeit von Rasenflächen erreicht man meist mit Rollrasen, die meist innerhalb von 5 Wochen soweit angewurzelt sind, dass sie sich nicht mehr anheben lassen. Erst dann darf die so begrünte Fläche genutzt werden.

 

Die ersten sechs Mähgänge nach der Ansaat sollten fünf Zentimeter hoch angesetzt werden. Danach ist der Rasen angewachsen und es kann weiter verfahren werden, wie es bereits in unserem Garten Tipp „Richtig Rasenmähen“ beschrieben.

 

Bitte beachten Sie, dass Rasen einen hohen Bedarf an Nährstoffen hat. Düngen Sie ihn also mindestens zwei Mal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst und nach Bedarf auch gerne öfter. Auch ausreichend Wasser wird  benötigt, um einen Rasen ansehnlich zu halten. Halten Sie dabei am besten regelmäßige Zeitabstände ein, zu denen Sie dann höhere Wassermengen geben. Das regt das Tiefenwachstum der Wurzeln an und stärkt die Pflanzen.

 

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei Anlage einer neuen Rasenfläche. Kontaktieren Sie uns- Ihr TEAM GRÜN aus Elzach

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