TEAM GRÜN Elzach- Der Garten im Winterzauber Teil l

Im Winter, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind, behagt es einem sich in die wohlige Wärme des Hauses zurückzuziehen. Es scheint so als ob sowohl Pflanzen als auch Tiere in eine anhaltende Winterstarre verfielen, um dann im Frühling wieder zum Leben zu erwachen.

Natürlich wird kein Garten unserer Breiten im letzten Viertel des Jahres im selben Glanz erscheinen, wie es in den wärmeren Monaten der Fall ist. Viele Hausgartenbesitzer bereiten ihren Garten auf den Winter vor- ihn „Winterfestmachen“, indem mit gewissenhafter Sorgfalt braunes, verrottendes Falllaub, das Beete und Wege verschmutzt, entfernt wird. Stauden und Gräser werden geschnitten und die zu einem spärlichen Gerüst, reduzierten Rosen mit Mulch abgedeckt. Logisch, dass der Garten nun kaum zum Verweilen einlädt und die Aufmerksamkeit auf andere Dinge fokussiert wird.

Aber auch während der kalten Wintermonate kann der Garten ein wichtiger Lebensraum für Mensch und Tier sein. So versorgt er uns in der düsteren Jahreszeit mit Licht und ist wohltuend für unser Gemüht. Damit der Garten diese Qualitäten erfüllen kann, muss er entsprechend bepflanzt und gepflegt werden. Schon in der Planung ist es sinnvoll die Gewächse unter Berücksichtigung der Jahreszeiten sorgfältig auszuwählen.

 

Die Immergrünen

 

Immer- oder wintergrüne Pflanzen setzen die notwendigen Akzente, um die Farbe Grün in grauen Wintermonaten beizubehalten. Sei es mit freiwachsenden Koniferen oder hartlaubigen Gewächsen wie zum Beispiel der Portugiesische Lorbeer (Prunus lusiticana) aber auch die Großblütige Magnolie (Magnolia grandiflora). Formgehölze und immergrüne Hecken bieten blickdichte Hintergründe und die architektonischen Konturen strahlen eine gewisse Ordnung und Struktur aus.

Und sogar im Staudensortiment gibt es allerlei Grünes zu entdecken: Bergenien (Bergenia), Immergrün (Vinca), verschiedene Seggen-Arten (Carex), Christrosen (Helleborus) und die urzeitlichen Farne sorgen für die nötige Abwechslung.

 

Die Schönheit des Vergänglichen

 

Nicht nur mit grüner Vegetation kann ihr Garten punkten, sondern mit wohlüberlegten Farbtupfern wird er Sie in ihren Bann ziehen. Hängengebliebene Beerenfrüchte an kahlen Ästen sehen nicht nur schön aus, sondern werden von kleinen Vögeln als Nahrung dankend angenommen. Eingetrocknete Fruchtstände verschiedener Stauden und Gräser, geben ein Sinnbild der Vergänglichkeit ab. Diese Schönheit abgestorbener Pflanzenteile gilt es zu erkennen, bevor der Garten in den winterfesten Zustand überführt wird.

Es gibt auch einige Gehölze, die erst im kahlen Zustand ihre wahre Pracht offenbaren, da sie außergewöhnliche Rindenstrukturen oder -Farben aufweisen.  Der blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea), der sich mit seinen dunkelroten Ästen hervorragend vom weisen Schnee absetzt. Sein dekorativer Verwandter, der Gelbholz-Hartriegel (Cornus sericea 'Flaviramea'), trägt leuchtendes Gelb in Ihren Garten und kann farbliche Akzente setzen. Mit seinen saftig, grünen Stängeln bietet der Ranunkelstrauch (Kerria japonica) ebenfalls eine ansprechende Erscheinung im Winter.

 

Die genannten Beispiele sollen als kleine Inspiration verstanden werden, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Für weitere Anregungen stehen wir Ihnen von TEAM GRÜN aus Elzach gerne beratend zur Seite.

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